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7. Oktober 2021, gepostet in RezepteHefeteig – Das Grundrezept

Einfacher Hefeteig - Mein Grundrezept

Hefeteig, jeder kennt ihn, fast jeder liebt ihn und genauso viele trauen sich nicht an seine Zubereitung.

Verständlich, wenn man sich die vielen Mythen und Halbwahrheiten im Internet ansieht. Dabei gibt es kaum etwas einfacheres wenn es um entspanntes Backen geht.

Warum das so ist? Hefeteig zubereiten bedeutet Ruhe und Entspannung. Es gibt keine Hektik und es gibt nur wenig was man falsch machen kann.

Die kleinen Hefezellen mögen keine Hitze. Wenn du deine Hefe in Wasser auflöst, sollte das Wasser handwarm sein. Ist das Wasser zu heiß, sterben die Zellen ab, dein Teig geht nicht auf und du kannst von vorne anfangen.

Ist das Wasser aber zu kalt, kommen die kleinen Hefen nicht in Schwung und das Ergebnis ist wie oben.

Außerdem braucht die Hefe etwas zum verstoffwechseln. Löst du sie einfach nur in Wasser dann hast du einfach nur trübes Wasser.

Das Rezept:

Was brauchst du also um mit einem Hefeteig zu beginnen:

  • 500g  Mehl, Type 405
  •   20g  Hefe, halber Würfel
  • 250g  Butter, weich
  • 200g  Zucker
  • 300ml Milch
  •     1     Ei
  •     1     Prise Salz

Fangen wir also an.

Zuerst bringst du die Milch auf Temperatur. Ein paar Sekunden in die Mikrowelle oder ein paar Minuten auf dem Ofen reichen. Achte aber unbedingt darauf das die Milch nicht zu heiß wird. Mehr als 30 – 40°C töten die Hefe.

Als nächstes rührst du einen TL Zucker in die Milch und bröselst den Hefewürfel dazu. Umrühren bis sich die Hefe gelöst hat und fertig.

Jetzt hast du zwei Möglichkeiten:

  • Du deckst den Behälter mit der Milch-Hefe Mischung ab und stellst ihn beiseite.

 

  • Du machst einen Vorteig. Dafür gibst du das Mehl in die Rührschüssel, formst in der Mitte eine tiefe Mulde und gießt dann vorsichtig deine Mischung hinein.

Egal für welche Variante du dich entschieden hast, jetzt deckst du deinen Behälter ab und stellst das Ganze an eine möglichst dunkle Stelle. Hefe liebt es dunkel und hasst Licht, ganz besonders Sonnenlicht.

Nach 10 – 15 Minuten geht es weiter. Jetzt hat sich auf deinem Gemisch ein ordentlicher Schaum gebildet. Die Hefe ist wach und hat Hunger.

Also gibst du am Rand entlang die anderen Zutaten bei und beginnst zu kneten.

Am besten mit deiner Küchenmaschine oder dem Handrührgerät mit Knethaken. Du solltest den Teig etwa 10 Minuten durchkneten.

Fertig bist du wenn der Teig einen schönen Glanz entwickelt und nicht mehr an der Schüssel klebt. Sollte der Teig zu flüssig sein, gib einfach noch ein paar Prisen Mehl dazu. Ist er zu trocken ein paar EL Milch.

Und damit wären wir schon bei der nächsten Pause für dich.

Nachdem dein Teig die richtige Konsistenz hat, formst du ihn zu einer Kugel, deckst ihn wieder ab und stellst ihn zu gehen beiseite. Wichtig ist das er jetzt warm und dunkel steht.

Mein Ofen lässt sich auf 35°C einstellen. Bei deinem Ofen musst du vielleicht kurz vorheizen.

Wie lange der Teig zum aufgehen braucht hängt jetzt von der Hefequalität, der Temperatur und den verwendeten Zutaten ab.

Als Faustformel kann man aber sagen dass sich das Teigvolumen verdoppeln sollte. Das dauert in den meisten Fällen 45 – 60 Minuten. Bei diesem Rezept solltest du den Teig aber nicht länger als 120 Minuten gehen lassen. Danach platzen die Teigbläschen und dein Teig fällt in sich zusammen. 

Jetzt ist dein Hefeteig bereit weiter verarbeitet zu werden.

Willst du einen Blechkuchen machen?

Dann knetest du deinen Teig nochmal kurz durch, legst ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und rollst ihn mit dem Nudelholz aus.

Willst du einen Hefezopf machen?

Dann verzichte auf das Kneten. Du zerstörst sonst das fluffige im Teig. Teile ihn einfach in drei Teile und flechte den Zopf.

Das war auch schon alles. Du hast es geschafft einen tollen Hefeteig herzustellen und ich wünsche dir einen guten Appetit.
verfasst von Tim

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